Amy, Amy, Amy…

Eine junge Britin fesselt Millionen von Menschen –  dabei hilft ihr nicht nur eine einzigartige Soul-Stimme, sondern auch Skandale jeglicher Art. Amy Winhouse – eine kindliche Kaiserin leidet an Kontrollverlust und die Massen sehen ihr dabei zu.In den vergangenen Monaten begegnet sie uns immer wieder:

 Amy Winehouse

amyweb2.jpgEine begnadete Soul-Sängerin und Schnapsdrossel zugleich. Die Tochter eines Londoner Taxifahrers und einer Apothekerin ist erst zarte 24 Jahre alt, hört man sich ihre Songtexte jedoch genauer an, müsste sie eigentlich mehr als 125 wilde Jahre erlebt haben. Sie gilt als eine große Hoffnung des Souls, die neue Aretha Franklin – doch nicht nur ihre Songs, die zumeist vom Leben der narzisstisch veranlagten Amy Jade handeln, sorgen für die katapultartige Bekanntheit  – Drogenexzesse, Gewaltausbrüche und Essstörungen machten sie berühmt. „Alle modernen Mädchen sind so, das ist keine große Sache.“, verkündet Amy lächelnd in einem Interview und dreht dabei eine Haaarsträhne zwischen ihren Fingern.

Das ist keine große Sache?! Auf der Bühne zugedröhnt rumstehen, einen Whiskey nach dem anderen kippen und dann ins Publikum spucken – das ist keine große Sache?!

Doch scheinbar muss Amy nur einmal mit ihrem verklärten Blick in die Kamera lächeln und alles scheint wieder gut. In ihr treffen sich kindliche Unschuld und tödliche Coolness zum Lunch.

Ihr Körper gleicht einem Streichholz und auf dem Kopf thront unverkennbar ein hohes schwarzes Vogelnest. Amy Winehouse, unendlich cool aber doch so verletzlich?! Fast versteht man ihre Mutter, die ihr Kind nach Hause holen möchte um es mit Hausmannskost wieder aufzupäppeln. Die junge Britin, die als „heiße Ware“ gehandelt wird, ist zu sehr mit sich selbst und ihrer chaotischen Ehe mit dem derzeit inhaftierten Blake Civil-Fielder beschäftigt – die reale Welt scheint sie kaum zu interessieren. Man bekommt das Gefühl, sie hätte den Boden unter  den Füßen verloren und doch scheint sie dabei zu schweben.

Neulich in einem Interview wünschte sich Amy: „Unsichtbar sein wäre cool – vielleicht nicht für immer, aber vielleicht für eine Woche…“.  Liebe Amy, vielleicht würde es schon reichen, wenn du dann und wann einen Drink weniger zu dir nimmst, aufhörst, deine Nase unentwegt zu pudern und dich stattdessen auf deine ungewöhnlich tolle Musik konzentrierst?!

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3 Gedanken zu “Amy, Amy, Amy…

  1. provokation schreibt:

    ich gebe dir recht…
    wahnsinns stimme, schöne musik und sehr hübsche frau…
    etwas mehr auf der hüfte würde ihr aber dennoch gut zu gesicht stehen…

    das mit den drogen und der öffentlichkeit ist in der tat ein problem aber sie ist da ja in bester gesellschaft zu anderen absturz B-promis…
    siehe britney, paris oder katie price…auch wenn diese leute nicht halb so gut singen können und auch sonst noch nichts geschafft haben…
    naja..frl. spears eventuell aber das verblasst ja mit jedem schnaps mehr..
    😉

    wie auch immer…
    LG

    hast jetzt wieder dauerhaft internet?

  2. provokation schreibt:

    ach ja…
    gestern nacht im tv gesehen:
    amy hat jetzt kurze blondierte haare…

    wollts nur mal gesagt haben…

  3. Moncho schreibt:

    Ich hab neulich etwas von ihr in einer Zeitschrift gelesen. Das heisst gestern Abend, wie auch immer. Sehr interessante Persoenlichkeit…

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